Meine Ziele

GemeindegebietDorferneuerung Waldhausen: Waldhausen braucht ein neues Feuerwehrhaus – eine Sanierung des Altgebäudes kommt aus Kostengründen nicht in Frage. Mit dem Neubau ergeben sich neue Möglichkeiten der Dorferneuerung und der Gestaltung der Dorfmitte. Im Zuge dessen müssen wir die Straßenführung neu überdenken. Der Vertrag mit dem Amt für Dorfentwicklung ist bereits unter Dach und Fach.

Günstiges Bauland für Einheimische und junge Familien: Ich möchte unser Einheimischenmodell weiterentwickeln. Es wurden ja in der Vergangenheit schon Bauplätze ausgewiesen. Am Harpfinger Ortsrand in Richtung Osten stehen bereits einige Rohbauten. Diese Aktivitäten müssen wir bedarfsorientiert weiter vorantreiben, um den Bauwerbern Baugrund zur Verfügung stellen zu können und somit junge Familien im Gemeindegebiet halten und um weitere anlocken zu können.

Erhalt der Grund- und Mittelschule: Hier greift eins ins andere – der Bestand der Schulen kann im Wesentlichen nur über die Schülerzahlen gesichert werden. Das gelingt nicht zuletzt dann, wenn wir unsere Gemeinde für junge Familien und Zuzügler attraktiv erhalten (siehe oben genannter Punkt „Bauland“). Mein Ziel ist es, gemeinsam mit dem Gemeinderat alles dafür zu tun, um sowohl die Grundschule in Waldhausen als auch die Mittelschule so lange wie nur irgend möglich im Ort zu halten.

Weitere Sanierung der Straßen: Der Unfallschwerpunkt Kreuzstraße muss entschärft werden. In der mittelfristigen Planung ist vereinbart, dass bis 2020 der Kreisverkehr realisiert sein soll. Hier bleibe ich am Ball – ein weiterer Aufschub ist nicht akzeptabel. Um Druck auf die Verkehrsbehörden aufbauen zu können, kandidiere ich auch für den Kreistag.

Ein weiteres offensichtliches Problem ist Anbindung an die B304 nach Wasserburg und München. Diese Straße ist mehr als marode und muss unbedingt auf einen vernünftigen Stand gebracht werden. Aber dieser Abschnitt befindet sich im Gemeindegebiet von Babensham und fällt in den Zuständigkeitsbereich des Straßenbauamtes Rosenheim. Hier ist unser Einfluss beschränkt. Trotzdem habe ich mir hier vorgenommen, lästig zu bleiben. Die Gemeinde Schnaitsee hat ja auf Antrag von mir schon ein offizielles Schreiben an die Gemeinde Babensham verfasst und diese aufgefordert, tätig zu werden und anzuschieben.

Schnaitsee ist die viertgrößte Flächengemeinde im Landkreis Traunstein, dementsprechend viele Straßen haben wir zu unterhalten. Vor allem sind gefährliche Ein- und Ausfahrten zu entschärfen.  Hier sehe ich dringenden Handlungsbedarf – und zwar, bevor etwas passiert.

Sicherung der medizinischen Versorgung: Wir müssen frühzeitig dafür sorgen, die ärztliche Versorgung in Schnaitsee sicherzustellen. Meine Vision ist ein Ärztehaus mit Zahnarzt, Allgemeinmediziner, Apotheke und eventuell Physiotherapie. Das kann die Gemeinde sicher nicht in Eigenregie bauen, aber wir sind gefordert, die Rahmenbedingungen für ein solches Haus zu schaffen. Ich werde mich mit ganzer Kraft dafür einsetzen, dass wir einen geeigneten Standort, Investoren und Ärzte finden.

Radwegenetz: Wir müssen die Anbindung ans Chiemgauer Radwegenetz schaffen. Dieses Thema wurde in unserer Gemeinde bislang stiefmütterlich behandelt.  Die Planungen für den Radweg von Schnaitsee nach Harpfing sind ein erster Schritt, aber weitere müssen folgen. Wir Einheimischen kennen wenig befahrene Ausweichstrecken. Aber wenn wir beim Tourismus nicht völlig den Anschluss verlieren wollen, dann werden wir nicht umhinkommen, hier tätig zu werden. Eine Anbindung in Richtung Frabertsham wäre anzustreben, um sicher bis zum Chiemsee radeln zu können. Radwege sind keine Einbahnstraßen: Vermutlich würde der Weg dann ja auch von Radfahrern in Richtung Schnaitsee genutzt. Unsere Gemeinde hat Ausflüglern einiges zu bieten.

Tourismus: Da wäre zum Beispiel der Weitsee. Ein Kleinod, um das uns nicht wenige beneiden. Nur müssen wir halt auch drauf achten, dass das Seebad top in Schuss und die Liegewiese gemäht ist. Dann klappt’s auch mit dem Tourismus. Zumindest als Tagesreiseziel sollten wir uns locker positionieren können.

Gewerbe: Auch Gewerbegrund macht eine Gemeinde attraktiver: Neue Betriebe bedeuten neue Arbeitsplätze, Zuzug, zusätzliche Steuereinnahmen. Ich werde mich dafür einsetzen, dass Schnaitsee für Firmen attraktiv bleibt. Mehr als 30.000 m² konnten schon zusätzlich erworben werden und werden schon zum Teil in 2016 bebaut.

Energie: Auch wenn Schnaitsee in verschiedenen Bereichen der alternativen Energien bereits gut aufgestellt ist, muss hier weiter nachgelegt werden.  Schnaitsee war Vorreiter in der Windenergie, und auch bei Biogas sind wir mit an der Spitze. Die heutige Generation muss sich Gedanken machen, wie in Zukunft das Energieproblem zu lösen ist. Dies kann meiner Meinung nach nur dann funktionieren, wenn die Energie auch dort  produziert wird, wo sie verbraucht wird. Sonst wird über kurz oder lang die Industrie dorthin abwandern, wo die Energie günstig zu haben ist.  Industrie – Arbeitsplätze – Menschen. Die Folge daraus muss sein, dass wir den weiteren Ausbau der Wasserkraft wie auch die Windenergie nicht aus den Augen verlieren dürfen.

Brauchtumspflege und Vereinsarbeit: Das Brauchtum zu pflegen heißt nicht, immer im selben Gleis zu bleiben. Was es bewirken kann, Traditionen zu überdenken, haben wir im vergangenen Jahr beim Matthäusmarkt gesehen. Ich sehe eine meiner Aufgaben darin, neugierig zu bleiben und offen zu sein für Veranstaltungen, die das Gemeindeleben für jede Generation attraktiv machen. Auch im Hinblick darauf werde ich die Vereine nach Kräften unterstützen. Ich habe mich lange genug in den verschiedensten Vereinen engagiert, um zu wissen, wie wichtig hier das Zusammenspiel mit der politischen Gemeinde ist. Brauchtumspflege und Vereinsarbeit sind kein Selbstzweck: Sie sorgen für ein lebens- und liebenswertes Mikroklima in der Gemeinde.

Seniorenarbeit: Die demographische Entwicklung wird die ganze Gesellschaft vor Herausforderungen stellen, die wir heute noch gar nicht überblicken können. Deshalb müssen wir für die Belange unserer älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger sensibel bleiben. Von der Gemeindepolitik muss ein klares Signal an die Senioren ausgesendet werden: Ihr seid hier willkommen, wir brauchen Euch in unserem Dorf. Entsprechend müssen wir frühzeitig dafür sorgen, Barrieren abzubauen.

Konsolidierung der Finanzen: Ich bin gelernter Bankkaufmann und seit fast 30 Jahren selbstständig. Zahlen spielten in meinem bisherigen Berufsleben eine gewichtige Rolle. Das will ich auch so beibehalten.. Seriöses Wirtschaften ist für mich eine Selbstverständlichkeit. Großes Augenmerk werde ich darauf legen, dass die Pro-Kopf-Verschuldung weiter zurückgefahren wird. Allerdings muss die Gemeinde in ihre Zukunft investieren. Sei es in die Infrastruktur, gewerblich oder auf dem kulturellem Sektor.

 

WahlvierseiterDiese Ziele kann ich mir zwar stecken, erreichen können wir die meisten von ihnen aber nur gemeinsam. Wir schaffen das – so, wie wir auch bislang schon vieles gemeinsam erreicht haben. Zum Beispiel:

  • den Neubau des Rathauses;
  • die Neugestaltung der Dorfmitte in Schnaitsee;
  • die Errichtung einer Kinderkrippe;
  • die Sanierung des Kindergartens;
  • die Ausweisung von Baugebieten in Schnaitsee, Waldhausen und Harpfing;
  • das neue Feuerwehrfahrzeug in Schnaitsee;
  • Erhöhung der Jugendpauschale

    für Vereine.

 

Wenn Sie auf das Bild links klicken, können Sie sich unser Wahl-Blatt runterladen.

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